Die deutsche Chemieindustrie — einst das Rückgrat des Industriestandorts — verzeichnet ein 30-Jahres-Tief bei den Auftragseingängen. Bereits 34.000 Arbeitsplätze wurden abgebaut, weitere 40.000 stehen auf der Kippe. Der CO2-Preis, der von 66 auf 88 Euro pro Tonne gestiegen ist, macht energieintensive Produktion in Deutschland schlicht unwirtschaftlich. Wer kann, verlagert ins Ausland.
Bei Volkswagen sieht es nicht besser aus. Der Konzern streicht 50.000 Stellen, und die Tochter Porsche meldet einen Gewinneinbruch von 98 Prozent. Die einst profitabelste Marke im VW-Konzern ist zum Sanierungsfall geworden. Die Transformation zur Elektromobilität frisst Milliarden, während die Nachfrage nach E-Autos in Europa stagniert und die chinesische Konkurrenz mit aggressiven Preisen drängt.
Und was macht die Politik? Die CDU plant eine Steuererhöhung von 7 Prozent, während sie gleichzeitig den Kohleausstieg vorantreibt. Statt Unternehmen zu entlasten und den Standort wettbewerbsfähig zu machen, wird weiter belastet. Die ideologische Fixierung auf den Klimapfad kostet Deutschland seine industrielle Basis — und die Regierung feiert sich dafür auch noch selbst.
Der Wähler reagiert: Bei den hessischen Kommunalwahlen hat sich die AfD von 7 auf 16 Prozent mehr als verdoppelt. Die vielzitierte Brandmauer bröckelt nicht nur in Deutschland — im EU-Parlament ist sie bereits gefallen. Die etablierten Parteien verlieren zunehmend die Kontrolle über das Narrativ, weil die Realität an den Tankstellen, in den Fabriken und auf den Gehaltsabrechnungen eine andere Sprache spricht als die Sonntagsreden in Berlin.
