Ein US-U-Boot hat die iranische Fregatte IRIS Dena rund 40 Seemeilen südlich von Galle, Sri Lanka, mit einem Torpedo versenkt — die erste Torpedo-Versenkung eines Kriegsschiffs seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Dena befand sich auf dem Rückweg von einer Flottenparade in Indien und stellte keinerlei unmittelbare Bedrohung dar. 87 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, 32 Überlebende wurden von der sri-lankischen Küstenwache geborgen. Der Angriff fand in internationalen Gewässern statt, tausende Kilometer vom eigentlichen Kriegsschauplatz entfernt — ein klarer Eskalationsschritt, der das Pentagon als „präventive Maßnahme“ verkauft.
Die Propagandamaschinerie des Pentagon läuft derweil auf Hochtouren: 86% der iranischen Raketenkapazität seien zerstört, die Drohnenproduktion um 73% reduziert. Zahlen, die sich nicht überprüfen lassen — der Internet-Blackout im Iran dauert mittlerweile über 100 Stunden an, kein einziger unabhängiger Reporter befindet sich vor Ort. Wir kennen dieses Muster: Im Irak waren es Massenvernichtungswaffen, die nie existierten. In Afghanistan sollte das Land in Monaten befriedet sein — es wurden zwanzig Jahre. Bei Russland hieß es, die Wirtschaft bricht in drei Monaten zusammen. Wer Pentagon-Zahlen ungeprüft übernimmt, hat aus der Geschichte nichts gelernt.
Die Realität auf dem Schlachtfeld spricht eine andere Sprache: 128 Angriffswellen hat der Iran bisher überstanden — ein Land, das acht Jahre Krieg gegen den Irak überlebt hat und dessen Raketenprogramm seit Jahrzehnten dezentralisiert und unterirdisch aufgebaut ist. Während Washington behauptet, die Raketenkapazität sei vernichtet, fliegt eine iranische ballistische Rakete über NATO-Mitglied Türkei hinweg — ein Einschlag in die Glaubwürdigkeit der Pentagon-Narrative, der lauter spricht als jede Pressekonferenz. Die Frage ist nicht, ob der Iran militärisch überleben kann — die Frage ist, wie lange Washington seine eigene Bevölkerung mit unverifizierbaren Erfolgsmeldungen bei der Stange halten kann.
