Gold steht heute Morgen bei $5.175 und hat sich damit kräftig vom Dienstags-Einbruch auf $5.050 erholt. Silber notiert bei rund $83 — JP Morgan sieht den Jahresdurchschnitt 2026 bei $81, während die Bank of America auf Basis einer Gold-Silber-Kompression ein Extremziel von $309 ausgibt. Der EUR/USD handelt bei 1,1603, nahe am Jahrestief 2026. Die Edelmetalle bleiben der ultimative Fluchthafen in einer Welt, die zunehmend den Verstand verliert.
Brent notiert bei $84, WTI bei $77. Goldman Sachs beziffert die aktuelle Risikoprämie auf $18 — ohne Krise läge der faire Wert bei $65. Die Szenarien der Analysten gehen weit auseinander: Wood Mackenzie sieht $100, UBS hält $120 für realistisch, und die Deutsche Bank hat ein Extremszenario von $200 im Modell. Trump hat eine Navy-Eskorte durch die Straße von Hormuz angeordnet, inklusive Versicherungsgarantien — 5 Tanker wurden bereits beschädigt, 150 Schiffe stecken fest. Das ist keine abstrakte Gefahr mehr, das ist Realität.
TTF-Gas ist auf €47 gefallen, runter vom Hoch bei €63. Klingt nach Entspannung, ist es aber nicht: Deutschlands Gasspeicher stehen bei 30% — der niedrigste saisonale Stand seit der Energiekrise. Auf der Handelsfront eskaliert Washington weiter: Ein neuer 15%-Globalzoll über den Trade Act von 1974. Die bisherigen illegalen Zölle summieren sich auf $175 Milliarden und erwirtschaften $700 Millionen pro Monat an Zinsen. Stahl und Aluminium liegen bei 50%, Autos bei 25%. Amerika führt Wirtschaftskrieg gegen den Rest der Welt — und nennt es „fairen Handel“.
