Bitcoin notiert am Mittwochmorgen bei 69.460 Dollar, ein Plus von 2%. In einem Umfeld, das von Kriegsangst und Aktien-Crashs geprägt ist, zeigt sich die größte Kryptowährung relativ stabil — getragen von massiven institutionellen Zuflüssen. Die Spot-ETFs verzeichneten in den letzten fünf Handelstagen Nettokäufe von 1,4 Milliarden Dollar. Der Fear-and-Greed-Index zeigt extreme Werte an, was historisch sowohl Panikkorrekturen als auch scharfe Rebounds einleiten kann.

Die Altcoins zeigen ein gemischtes Bild: Ethereum handelt bei 2.007 Dollar, XRP bei 1,37 Dollar und Solana bei 87,34 Dollar. Der Fokus der Community liegt jedoch auf Polkadot: Am 14. März steht das DOT-Halving an, bei dem die jährliche Inflation von 120 auf 57 Millionen DOT sinkt. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 2,1 Milliarden Dollar, der Kurs bei 1,53 Dollar. Das Halving-Narrativ hat in der Vergangenheit bei Bitcoin zu massiven Rallyes geführt — ob Polkadot davon profitieren kann, bleibt abzuwarten.

Auf der regulatorischen Seite treiben Grayscale und 21Shares neue ETF-Anträge voran. Die zunehmende Institutionalisierung des Kryptomarktes setzt sich damit fort — trotz der geopolitischen Verwerfungen. Bemerkenswert ist, dass Bitcoin in Kriegszeiten zunehmend als digitale Fluchtwährung wahrgenommen wird, ähnlich wie Gold. Die Korrelation zu den traditionellen Risikoassets wie dem NASDAQ hat sich in den letzten Tagen deutlich abgeschwächt.