Bitcoin zeigt erste Erholungsansätze und handelt bei rund 65.100 Dollar, nachdem die Kryptowährung am Montag unter die 63.000-Dollar-Marke gefallen war. Doch die Erholung ist fragil.

Der Februar 2026 ist der schlechteste Krypto-Monat seit 2022. Die Spot-ETFs, die einst als Hoffnungsträger für institutionelles Kapital gefeiert wurden, verzeichnen 4,5 Milliarden Dollar Abflüsse in 8 Wochen. Die institutionellen Anleger, die über die ETFs in den Markt gekommen waren, suchen als Erste die Ausgangstür.

Technisch bleibt die 66.400-Dollar-Marke der entscheidende Deckel. Wird sie nicht geknackt, droht ein erneuter Rückfall. Die Marktstruktur zeigt keine Überzeugung auf der Käuferseite.

Ethereum krebst bei 1.826 Dollar — ein Trauerspiel, das sich über Monate hinzieht. Der gesamte Kryptomarkt hat seit Trumps Amtsantritt 1,3 Billionen Dollar an Marktkapitalisierung verloren. Am Montag rutschte Bitcoin unter 63.000, der Fear-and-Greed-Index stand bei 5 — extreme Panik, der tiefste Wert, der je gemessen wurde.

Die Handelsvolumina bei Binance sind um 95 Prozent eingebrochen. Die Exchange Whale Ratio liegt bei 0,64 — dem höchsten Wert seit über einem Jahrzehnt. Die Großanleger werfen weiter ab.

Wer diese Märkte ohne klare Wellenstruktur, ohne definierte Zielmarken und ohne saubere Risikokalkulation handelt, spielt nicht Roulette — der sitzt am Tisch, an dem die Karten gezinkt sind.