Unter dem Radar, aber hochbrisant: Der Anwalt, der Goldman Sachs in der Epstein-Affäre vertreten hat, verlässt die Bank. Offiziell aus persönlichen Gründen, natürlich. Aber das Timing ist bemerkenswert — gerade jetzt, wo immer mehr Details aus den Epstein-Akten an die Öffentlichkeit sickern. Wer bei Goldman die Verbindungen zu Epstein gemanagt hat, will offenbar nicht mehr an vorderster Front stehen, wenn die nächste Welle kommt.

Während die Welt von Krise zu Krise taumelt, explodiert der Reichtum an der Spitze. Es gibt jetzt 3.400 Milliardäre weltweit — ein Plus von 25 Prozent. Die Inflation, die den Mittelstand zerstört, ist für die Superreichen ein Turbo. Assetpreise steigen, Währungen fallen, und wer bereits alles hat, bekommt noch mehr. Die größte Umverteilung von unten nach oben in der Geschichte läuft auf Hochtouren.

Geopolitisch interessant: Die USA und Japan haben einen Atomdeal über 40 Milliarden Dollar unterzeichnet. Japan kehrt damit endgültig zur Kernenergie zurück — nach Fukushima ein politisches Erdbeben. Aber die Energierealität lässt keine andere Wahl, besonders angesichts der Ölpreise über 100 Dollar.

Und dann ist da noch Trump, der über ein Öl-Exportverbot nachdenkt. Ja, richtig gelesen: Die USA, größter Ölproduzent der Welt, könnten ihre Exporte einschränken, um die heimischen Preise zu drücken. Das wäre ein massiver Schlag für die globalen Ölmärkte und würde den Brent-Preis noch weiter nach oben treiben. Für Europa wäre es eine Katastrophe.