Tag dreizehn dieses Krieges, und die Maske ist endgültig gefallen. Irans Präsident Pezeschkian hat gestern Abend seine Bedingungen für ein Kriegsende formuliert: Entschädigung für die Zerstörung durch die amerikanisch-israelischen Angriffe und verbindliche internationale Garantien, dass Iran nie wieder angegriffen wird.
Die Antwort aus Washington? Steve Witkoff, Trumps Sondergesandter für den Nahen Osten, wurde gefragt, wie dieser Krieg enden könnte. Seine Antwort: „Ich weiß es nicht.“ Drei Wörter. Der Mann, der den Frieden bringen soll, hat keinen Plan.
Trump selbst hat gegenüber der Times of Israel erklärt, das Ende des Krieges sei eine gemeinsame Entscheidung mit Netanyahu. Als hätte Bibi je eine Bombe fallen lassen, ohne vorher Washington zu fragen, und als hätte Washington je eine Bombe gestoppt, die Bibi werfen wollte.
Die über 1.300 toten Iraner, die zehntausend Verletzten, die zerstörten Schulen und Krankenhäuser, die UNESCO-Welterbestätten in Isfahan — das sind die Kosten einer Partnerschaft, in der niemand die Verantwortung trägt.
Und das Pentagon diskutiert weiterhin den Einsatz von Spezialkräften, um das Uran in Isfahan physisch zu sichern. Bodentruppen im Iran. Die gleichen Geister, die den Irak zerstört haben, bereiten das nächste Abenteuer vor.
