Der Dow Jones hat gestern 784 Punkte verloren und schloss bei 47.955 — minus 1,6 Prozent. Damit sind sämtliche Gewinne des Jahres 2026 ausradiert. Goldman Sachs minus 3,7 Prozent, Caterpillar minus 3,6, Merck minus 3,6, GE Aerospace minus 3,4 — acht von elf Sektoren im S&P blutrot.

Der S&P 500 schloss bei 6.831, der Nasdaq bei 22.749. Der VIX — das Angstbarometer — ist von 15 am Montag auf 25 geschossen, fast verdoppelt in fünf Tagen. Der Fear-and-Greed-Index steht auf 14 — extreme Angst.

Heute um 14:30 Uhr kommen die Non-Farm Payrolls. Die Prognose: nur 50.000 neue Stellen. Im Januar waren es 130.000. Ein Streik bei Kaiser Permanente mit 31.000 Beschäftigten drückt zusätzlich. Kommt die Zahl schwach, reden wir über Rezession. Kommt sie stark, heizt das die Inflationsangst an.

Die Märkte kollabieren nicht wegen schlechter Wirtschaftsdaten. Sie kollabieren, weil der Iran-Krieg sich zum größten militärischen Desaster seit dem Irak entwickelt — mit steigenden Ölpreisen, einer Energiekrise in Europa und einem Pentagon, das bereits für September plant. Powell sitzt in einer Falle ohne Ausgang: Am 18. und 19. März tagen Fed und EZB, und egal was er tut, es wird falsch sein.