Die asiatischen Börsen reagierten auf Trumps CBS-Interview: Nikkei plus 3,6 Prozent, der KOSPI in Seoul plus 6,4 Prozent — ein Kursfeuerwerk, das den Montags-Einbruch zur Hälfte aufholte. Zur Hälfte wohlgemerkt: Wer sieben Prozent verliert und 6,4 gewinnt, steht immer noch im Minus.
Der DAX schloss gestern bei 23.390, minus 0,85 Prozent, mit einem Tagestief bei 22.918 — der tiefste Stand seit November 2025. EUR/USD bei 1,16 nahe dem Dreimonatstief.
Gold steht bei 5.186 Dollar, robust als sicherer Hafen. Beim Silber zeigt sich etwas Beunruhigendes: Der physische Preis entkoppelt sich vom Papierhandel. In Japan zahlt man 130 Dollar die Unze, in Kuwait 106, in Korea 97 — während der westliche Spotmarkt bei 88 Dollar notiert. Das Papier-Silber und das echte Silber leben in zwei verschiedenen Welten — und die CME-Unterdeckung ist der Treibsatz unter diesem Pulverfass.
