Donald Trump hat CBDCs verboten. Executive Order 14178 plus der Anti-CBDC Surveillance State Act, durchgeboxt durch beide Kammern. Klingt nach einem Präsidenten, der finanzielle Freiheit schützt. Bis man sich ansieht, was er gleichzeitig unterschrieben hat.

Den GENIUS Act — Guiding and Establishing National Innovation for US Stablecoins Act. Unterzeichnet im Juli 2025, 68 zu 30 im Senat, 308 zu 112 im Repräsentantenhaus. Das größte Kryptowährungsgesetz in der Geschichte der USA. Tritt am 18. Januar 2027 in Kraft. Stablecoins müssen 1:1 an den Dollar gebunden sein, herausgeben dürfen sie nur Banken und lizenzierte Unternehmen. Volle KYC- und Geldwäscheprüfung — jede einzelne Transaktion wird überwacht, dokumentiert, nachverfolgt.

Die Schlüsselpositionen: Die Reserven von USDC (74 Mrd Dollar) werden verwaltet von BlackRock. Investor bei Circle (USDC-Herausgeber): Goldman Sachs. Tethers Reserven liegen bei Cantor Fitzgerald. JPMorgan hat den JPM Coin. Und Visa — 16 Billionen Dollar Umsatz im Jahr — hat sein Abwicklungssystem auf USDC umgestellt, auf der Solana-Blockchain.

Aaron Day vom Brownstone Institute nennt es beim Namen: “The Stablecoin Trap — The Backdoor to Total Financial Control.” Ein CBDC ist eine digitale Währung der Zentralbank mit Überwachung. Ein regulierter Stablecoin ist eine digitale Währung von BlackRock mit Überwachung. Der einzige Unterschied ist, wer den Schalter kontrolliert. Ob der Staat euer Konto einfriert oder BlackRock — für euch macht das keinen Unterschied.

92 Prozent aller US-Dollar existieren bereits nur als Einträge in Datenbanken. Das Bargeld in eurer Tasche ist die letzte Bastion finanzieller Privatsphäre. Und es wird von beiden Seiten des Atlantiks geschleift — in Europa unter dem Banner der Souveränität, in Amerika unter dem Banner der Freiheit. Unterschiedliche Verpackung, identisches Produkt: programmierbares, überwachtes, jederzeit abschaltbares Geld.