Am 10. Februar hat das Europäische Parlament mit 443 Stimmen den digitalen Euro gebilligt — sowohl die Online- als auch die Offline-Variante. Die finale Abstimmung steht im Juni an. Pilotphase 2027, Einführung 2029.
Die EZB argumentiert mit europäischer Zahlungssouveränität: Jede Kartenzahlung eines Europäers fließt über Visa und Mastercard — 24 Billionen Dollar im Jahr —, und Europa will sich davon befreien. Klingt nach Souveränität. Aber wessen?
Offline-Zahlungen sollen anonym sein wie Bargeld — so behauptet die EZB. Online-Zahlungen werden über Intermediäre abgewickelt, volle Geldwäscheprüfung, volle Identifizierung. Und wer garantiert, dass die Offline-Anonymität nicht bei der nächsten Krise — bei der nächsten Pandemie, beim nächsten Krieg — einfach per Verordnung gestrichen wird? Niemand.
PwC schätzt die Kosten für die europäischen Banken auf 18 Milliarden Euro. Die EZB sagt sechs Milliarden. Wer lügt, erfahren wir, wenn die Rechnung kommt.
Und China? China hat seinen digitalen Yuan überarbeitet und bietet jetzt Zinsen an die Halter — das Lockmittel, um die Bevölkerung ins System zu ziehen. Drei Kontinente, drei Systeme, ein Ziel: totale Kontrolle über jeden Cent, den ihr ausgebt. In Europa unter dem Banner der Souveränität. In Amerika unter dem Banner der Freiheit. In China offen und ehrlich als Kontrollinstrument. Unterschiedliche Verpackung — identisches Produkt.
