Am Karfreitag wurde ein F-15E Strike Eagle — das Rückgrat der amerikanischen Luftoffensive — über dem iranischen Luftraum abgeschossen. Der Waffensystemoffizier irrte über 24 Stunden durch iranisches Berggebiet, bevor Spezialkräfte ihn am Ostersamstag bergen konnten. Am selben Tag stürzte eine A-10 Warthog in der Nähe der Straße von Hormus ab, und der Iran feuerte Raketen auf Raffinerien im Golf.
Das Pentagon hat bis dato 15 Gefallene und 303 Verwundete offiziell bestätigt. The Intercept schätzt die tatsächlichen US-Verluste auf über 750. Auf iranischer Seite meldet die Menschenrechtsorganisation HRANA 3.531 Tote durch amerikanisch-israelische Bombardements, darunter 244 Kinder. Der Krieg ist in seiner 6. Woche, und die Selbstverständlichkeit, mit der hier gemordet wird, hat sich in den westlichen Nachrichten längst in einen bürokratischen Grundton verwandelt.
Ägypten, Pakistan und die Türkei haben einen 45-Tage-Waffenstillstand vorgeschlagen. Der Iran hat abgelehnt — mit der klaren Ansage: kein Pausieren, sondern ein Ende des Krieges, Rückzug, Reparationen, Garantien und Sanktionsaufhebung. Trumps Antwort: Das ganze Land könne in einer einzigen Nacht ausgeschaltet werden. Die Deadline läuft heute Nacht, Dienstag, 20 Uhr Ostküstenzeit, 2 Uhr morgens bei uns.
