Die führenden Wirtschaftsinstitute haben in ihrer Frühjahrsprognose das erwartete Wachstum für 2026 auf 0,6 Prozent halbiert. Ohne die schuldenfinanzierte Stützung aus dem 500-Milliarden-Infrastrukturfonds wäre das Land bereits in der Rezession. Inflation bei 2,8 Prozent, Arbeitslosenquote bei 6,4, Staatsdefizit bei 3,7 Prozent des BIP.
Die Insolvenzwelle rollt: 471 Großunternehmen gingen 2025 pleite, ein Anstieg von 25 Prozent, und für 2026 werden über 500 erwartet. Georgiy Michailov von Struktur Management Partner nennt es einen strukturellen Kollaps — nicht zyklisch, strukturell. Nur 15 Prozent der Deutschen sind zufrieden mit der Koalition, ein historischer Tiefstand. Merz bei 21 Prozent Zustimmung, die AfD führt erstmals in Umfragen vor der Union.
Die deutsche Autoindustrie steht unter doppeltem Beschuss. Die 25-Prozent-US-Importzölle fressen die Margen auf. Mercedes meldete einen Gewinneinbruch von 57 Prozent und investiert jetzt 7 Milliarden Dollar in amerikanische Standorte. BMW, VW und Mercedes haben Trump kollektiv 50 Milliarden Dollar an US-Investitionen angeboten — 50 Milliarden, die in deutschen Werken fehlen werden. Die Deindustrialisierung passiert jetzt, in Echtzeit.
