SpaceX hat vertraulich Unterlagen für einen Börsengang eingereicht. Kein Zusammenschluss mit Tesla, keine Fusion — ein IPO. Das Kronjuwel von Elon Musks Imperium, das die NASA zur Raumstation fliegt und das Starlink-Satellitennetz betreibt, geht an die Börse. Die Bewertung wird auf über 350 Milliarden Dollar geschätzt.
Tesla-Aktien sprangen gestern um 2,56 Prozent, weil der Markt spekuliert, dass Musk-Aktionäre über Tesla Zugang zum SpaceX-Universum bekommen könnten. Die Verflechtung von privater Macht und staatlicher Zerstörung hat eine neue Qualität erreicht.
Kriegsdividende für die breite Masse
Musk bringt sein privates Weltraumunternehmen an die Börse, während sein Chef im Weißen Haus einen Krieg führt und die NATO demontiert. Starlink-Terminals für das Militär, SpaceX-Raketen für die Aufklärung, und bald Aktien für die breite Masse, damit auch der kleine Mann an der Kriegsdividende partizipieren darf.
Hier verdient jemand prächtig an exakt der Instabilität, die er mitverursacht. Die größte private Weltraumfirma der Welt, betrieben vom Mann, der gleichzeitig den Staatsapparat abbaut, sammelt Milliarden von den Märkten ein, die sie mitzerstört.
