Während die Welt sich über den Iran streitet, bauen die USA parallel eine ganze Ressourcen-Kolonie auf. In Venezuela hat die Trump-Administration einen Gold-Deal eingefädelt: 650 bis 1.000 Kilo Gold-Doré-Barren von der staatlichen Minerven an den Rohstoffhändler Trafigura. Trump selbst hat Venezuela in sozialen Medien als potentiellen 51. Bundesstaat der USA bezeichnet.
Maduro sitzt seit dem 3. Januar in amerikanischer Haft und bekennt sich nicht schuldig. Venezolanisches Öl und Gold fließen in amerikanische Hände — 30 bis 50 Millionen Barrel zum Marktpreis. Das ist nicht mehr Geopolitik, das ist kolonialer Rohstoffraub, verpackt in das Narrativ der Befreiung.
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Und die Russen? Die stehen praktischerweise unter Sanktionen — außer wenn Trump sie temporär aufhebt, um den globalen Ölpreis zu drücken. Ein Ventil, das man auf- und zudrehen kann, je nach Bedarf. USA kontrollieren venezolanisches Öl, russisches Öl fließt nach amerikanischem Drehbuch, iranisches Öl ist blockiert, europäisches Gas wird zur Verhandlungsmasse.
Gold aus der Araya-Halbinsel fließt über Trafigura in den Westen, und das Europäische Parlament stimmt einem Handelsabkommen zu, das den Kontinent zum Bittsteller degradiert. Die Falle schnappt zu — und niemand schaut hin, weil alle auf den Iran starren.
