In Canterbury, Kent, läuft seit dem 11. März ein Meningitis-B-Ausbruch: 21 bestätigte Fälle, 2 Tote — eine 18-jährige Schülerin und ein Student der University of Kent. Alle Fälle rückverfolgbar auf den Club Chemistry in Canterbury. 15 Fälle innerhalb von 48 Stunden — selbst für Meningokokken außergewöhnlich.

Die Reaktion: Über 10.500 Antibiotika-Dosen und 4.500 Impfungen in wenigen Tagen. Premierminister Starmer ruft persönlich Diskotheken-Besucher auf, sich für eine Behandlung zu melden. Die WHO beobachtet die Lage. Eine angemessene Reaktion auf 21 Fälle einer bakteriellen Infektion, die in England jährlich 378-mal auftritt?

Testlauf für das PABS-Protokoll?

Die Geschwindigkeit, mit der massenhafte Medikamentenverteilung, Premierminister-Aufrufe und WHO-Beteiligung hochgefahren werden, erinnert an einen Probelauf für genau die Mechanismen, die in Genf gerade in Vertragsform gegossen werden: Erregerproben melden, Datenbanken füttern, Bevölkerungen mobilisieren.

Corona 2.0 braucht keinen neuen Virus — Corona 2.0 braucht nur eine neue Bühne und ein willfähriges Publikum. Der PABS-Annex in Genf und der Meningitis-Ausbruch in Canterbury passen wie 2 Puzzleteile ineinander.

Kernfakten: 21 Meningitis-Fälle in Canterbury | 2 Tote | 10.500 Antibiotika-Dosen verteilt | 4.500 Impfungen | PM Starmer ruft persönlich auf | WHO beobachtet | Cluster im Club Chemistry seit 11. März