Der Freitag brachte den breitesten Ausverkauf an der Wall Street seit 2022. Der Dow Jones verlor 793 Punkte (-1,73%) auf 45.167 und befindet sich damit offiziell im Korrekturmodus. Der S&P 500 fiel um 1,67% auf 6.369 — ein 7-Monats-Tief und die fünfte Verlustwoche in Folge.

Der Nasdaq traf es am härtesten: -2,15% auf 20.948, inzwischen 12,5% unter seinem Allzeithoch. Technologie-Aktien leiden besonders unter den steigenden Treasury-Renditen — die 10-Jahres-Rendite kletterte auf 4,48%, den höchsten Stand seit Juli.

Rezessionswahrscheinlichkeit bei 49%

Year-to-date steht der S&P bei -7%, der Dow bei -8%, der Nasdaq bei über -10%. Der CNN Fear & Greed Index zeigt „Extreme Fear“ — der niedrigste Stand seit November. Das Rezessionsmodell von Moody’s liegt bei 49% — historisch folgte bei Überschreitung der 50%-Schwelle immer eine Rezession innerhalb eines Jahres.

Der DAX verlor 319 Punkte (-1,41%) auf 22.294 — tiefster Stand seit April 2025. Größte Verlierer: Rheinmetall (-4,34%), Infineon (-3,96%), Siemens Energy (-3,84%).

Marktdaten: Dow 45.167 (-1,73%) | S&P 500 6.369 (-1,67%) | Nasdaq 20.948 (-2,15%) | DAX 22.294 (-1,41%) | 10Y 4,48% | Fear & Greed: Extreme Fear