Gold handelt am 29. März bei 4.493 Dollar pro Feinunze — ein Plus von 115,80 Dollar gegenüber dem Vortag. Die Woche war jedoch von beispielloser Volatilität geprägt: Rücksetzer auf 4.099 Dollar, dann Erholung auf 4.565 Dollar, Schluss bei 4.493.
17% unter Jahreshoch — trotzdem beste Asset-Klasse
Vom Jahreshoch bei 5.414 Dollar (28. Januar) sind es rund 17% Verlust — eine massive Korrektur für ein Asset, das gleichzeitig von Krieg, Inflation und Zentralbank-Käufen profitieren sollte. Die Erklärung: Gewinnmitnahmen und Margin Calls, kombiniert mit einem starken US-Dollar.
Trotzdem bleibt Gold mit weitem Abstand die beste Asset-Klasse 2026. Die physische Nachfrage aus Asien und die Zentralbank-Käufe laufen unvermindert weiter. Gold steigt trotz stärkerem Dollar und steigenden Ölpreisen — eine ungewöhnliche Korrelation, die zeigt, wie tief die Verunsicherung an den Märkten sitzt.
