Der angebliche iranische Raketenangriff auf den britisch-amerikanischen Militärstützpunkt Diego Garcia am vergangenen Freitag gerät zunehmend in den Verdacht, eine inszenierte Operation zu sein. Während Israel sofort den Iran als Urheber benannte und vor der Reichweite iranischer Raketen bis nach Europa warnte, fehlen unabhängige Bestätigungen.

Teheran dementiert den Angriff kategorisch. Besonders brisant: Die offizielle Reichweite iranischer Raketen liegt bei 2.000 Kilometern — Diego Garcia ist jedoch 4.000 Kilometer entfernt. Weder die NATO noch das britische Verteidigungsministerium konnten den iranischen Ursprung der Geschosse bestätigen.

Spuren im Indischen Ozean

Militäranalysten und OSINT-Experten weisen darauf hin, dass Israel über U-Boote der Dolphin-Klasse verfügt, die Marschflugkörper abfeuern können. Flugbahnanalysen deuten darauf hin, dass die Raketen eher aus dem Meer als vom iranischen Festland abgefeuert wurden.

Kritische Stimmen vermuten hinter dem Vorfall eine "False-Flag-Operation", um Europa tiefer in den Konflikt hineinzuziehen. Das Ziel wäre es, die Bedrohungslage künstlich auf europäische Hauptstädte auszuweiten und so die NATO zu einem direkten Eingreifen zu bewegen.

Ultimatum ohne Folgen

Unterdessen ist das 48-Stunden-Ultimatum von Donald Trump an den Iran am Montagabend abgelaufen. Statt des angedrohten massiven Angriffs erfolgte jedoch ein überraschender Rückzug unter dem Vorwand angeblicher Verhandlungen. Dies nährt den Verdacht, dass die gesamte Drohkulisse primär der Marktmanipulation diente.

Hintergrund: Dolphin-U-Boote | 4.000 km Distanz | Keine NATO-Bestätigung