Das Wochenende hat einen Schock hinterlassen, der die asiatischen Börsen am Montagmorgen mit voller Wucht getroffen hat. Auslöser war Trumps 48-Stunden-Ultimatum an den Iran — Hormuz öffnen oder die iranischen Kraftwerke werden zerstört.

Nikkei 225: Minus fünf Prozent — der schwerste Tagesverlust seit dem August-Crash 2024. Die exportabhängige japanische Wirtschaft steht vor einem Energieschock, den sie sich bei Öl über hundert Dollar nicht leisten kann.

Kospi (Südkorea): Minus sechs Prozent. Der Kospi-200-Futures-Index riss die Fünf-Prozent-Notbremse, der Handel wurde zwischenzeitlich ausgesetzt. Die Samsung-Aktie verlor allein sieben Prozent.

Hongkong: Minus drei Prozent. ASX (Australien): Minus zweieinhalb Prozent.

Europa und USA: Rote Vorzeichen

S&P-Futures minus 0,58 Prozent, Dow minus 0,44, Nasdaq minus 0,69. Der DAX wird bei 22.284 taxiert — ein Minus von über drei Prozent gegenüber dem Freitagsschluss, nach einer Woche mit bereits elf Prozent Verlust. Erster Auffangbereich: 22.000.

Der Dow hat vier Wochen in Folge verloren — die längste Verluststrecke seit 2023. Die technischen Signale stehen durchweg auf „Starker Verkauf“.

Öl: WTI über 100 Dollar

WTI Öl hat die psychologisch entscheidende 100-Dollar-Marke geknackt. Brent bei 106,41 auf der Eröffnung, Richtung 114. UBS warnt: Dieser Energieschock trifft härter als alles seit 2008. EUR/USD bei 1,1525.

Marktübersicht: Nikkei -5% | Kospi -6% | DAX 22.284 (-3%) | S&P-Fut. -0,58% | WTI ~100 $ | Brent 106+ $ | EUR/USD 1,1525