Bitcoin pendelte die Woche zwischen 63.000 und 68.000 Dollar — ein Schatten seiner selbst. Vom Allzeithoch bei 126.198 Dollar hat die Kryptowährung 50 Prozent verloren. Seit der Trump-Inauguration sind 1,3 Billionen Dollar Marktkapitalisierung verdampft. Der Fear-Greed-Index steht bei 5 — der niedrigste Wert, der jemals gemessen wurde. Die ETF-Abflüsse belaufen sich auf 4,5 Milliarden Dollar in acht Wochen. Das Binance-Handelsvolumen ist um 95 Prozent eingebrochen.

Die Bombe der Woche: Die Jane-Street-Klage. Die Dokumente zeigen systematische Verkäufe — jeden Tag um 10 Uhr morgens, über den BlackRock-ETF. Tag für Tag, Woche für Woche, wie ein Uhrwerk. Seit die Klage öffentlich wurde, ist Bitcoin 10 Prozent gestiegen und die täglichen 10-Uhr-Dips sind verschwunden. Die Manipulation war real, sie war systematisch, und sie hörte genau dann auf, als sie ans Licht kam.

Auf der anderen Seite des Spektrums: Polkadot legte 30 Prozent zu. Die Katalysatoren: ETF-Anträge von Grayscale und 21Shares bei der SEC sowie das bevorstehende Halving am 14. März, bei dem die Token-Emission von 120 Millionen auf 57 Millionen sinkt. Während Bitcoin unter dem Gewicht seiner eigenen Institutionalisierung leidet, zeigt DOT, dass Krypto-Märkte noch Überraschungen liefern können.